Ökologische Rinderhaltung

Ökologische Rinderhaltung Landhandel Ackermann

Bio-Rindfleisch

Wir sind überzeugt, dass es nicht wichtig ist, viel zu produzieren, sondern dass es auf die Qualität ankommt. Unsere Freilandhaltung und das langsame Wachstum im Einklang mit der Natur bringt hervorragendes Qualitätsfleisch hervor.

Da sich die Hereford Rinder ausschließlich von eisenhaltigen Gräsern ernähren, hat das Irish Hereford Prime Beef eine satt-rote Farbe. Das Fleisch zeichnet sich durch seine feinfaserige Maserung, seinen charakteristischen, kräftigen Geschmack und seine Zartheit aus.

Der Landhandel Ackermann bietet Ihnen ab Ende 2020 Bio-Qualitätsfleisch aus der Region an. Sie können sich schon hier und jetzt von der artgerechten Haltung überzeugen.

Ökologische Rinderhaltung Landhandel Ackermann

Unsere kleine Farm

Da sie so robust sind, haben wir uns im Herbst 2018 dafür entschieden, die Brachlandschaften um den Zwenkauer See mit ihnen zu pflegen und zu bewirtschaften. Diese Restflächen des einstigen Tagebaus eignen sich hervorragend, um unseren Rindern großflächigen, ganzjährigen Auslauf zu bieten.

Als anerkannter Ökolandbetrieb verzichten wir auf jegliche chemische Dünger und Pflanzenschutzmittel. Gefüttert werden die Tiere nur mit selbsterzeugten Futter, überwiegend Heu und Grassilage. Die notwendigen Mineralien erhalten sie in Form von Lecksteinen und -schalen.

Ökologische Rinderhaltung Landhandel Ackermann

Familienrinder

Wir wenden uns bewußt gegen die Massentierhaltung. Unsere Tiere dürfen langsam in der Herde aufwachsen. Dabei konnten wir mit Freude beobachten, wie sich eine natürliche Sozialstruktur herausbildet. Unsere Rinder sind freundlich zueinander – und auch zu uns.

Auf dem riesigen Weidegebiet finden sie viele Kräuter und wenn es ihnen im Sommer zu heiß ist, gehen sie sogar baden!

Ökologische Rinderhaltung Landhandel Ackermann

Im ökologischen Landbau sollen Tiere ihre arteigenen Verhaltensweisen ausleben können – sie sollen „artgerecht“ gehalten werden. Da die Tiere in der Landwirtschaft jedoch auch genutzt werden, zum Beispiel als Fleisch-, Milch oder Eierlieferanten, werden sie immer in ihrer Freiheit eingeschränkt. Es geht also in der ökologischen Tierhaltung darum, ein Gleichgewicht zwischen den bestmöglichen Bedingungen für die Tiere und den Anforderungen, die die Landwirtinnen und Landwirte stellen, um die Tiere nutzen zu können, zu schaffen.

EU-Richtlinien

Deshalb schreiben die EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau Regeln für die ökologische Tierhaltung vor. Dazu gehören zum Beispiel die folgenden Dinge:

  • Tiere brauchen Kontakt zu Artgenossen, dürfen also nicht einzeln gehalten werden.
  • Tiere brauchen ausreichend Platz in ihrem Stall.
  • Tiere brauchen frische Luft und Tageslicht, also zum Beispiel einen Auslauf vor dem Stall.
  • Kühen muss eine Weide zum Grasen zur Verfügung gestellt werden.
  • Tiere müssen mit Futter versorgt werden, das ihren natürlichen Anforderungen entspricht.

Wie gut ein Landwirt die artgerechte Tierhaltung umsetzt, hat einen großen Einfluss auf das Wohlergehen der Tiere und damit auch darauf, wie gesund sie sind. Tiere, die sich wohlfühlen, werden im Normalfall seltener krank. Auch die Wahl der Rassen hat großen Einfluss auf die Gesundheit der Tiere. Daher halten Biolandwirtinnen und -landwirte bevorzugt Tierrassen, die besonders robust und weniger krankheits- und stressanfällig sind.

Und genau das sind unsere Hereford-Rinder.